Karam Kriya Numerologie für 2025 - Chancen & Herausforderungen

von Lydia Schiano

Zahlen geben uns die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Welt und unseres eigenen Denkens, Sprechens und Handelns zu schauen. Ihre Qualitäten sind unveränderlich und unvermeidlich.

Die folgenden Worte sind weder Vorhersagen oder Prophezeiungen, noch verkünden sie eine ultimative Wahrheit. Sie dienen als Wegweiser durch den Dschungel des Lebens und jeder Leser mag sich auf seine Weise damit in Verbindung setzen. Mögen sie dazu beitragen, unsere persönlichen und kollektiven karmischen Muster zu transformieren und in das Leben unserer Bestimmung zu erblühen.

Sat Nam

Kurzer Überblick

Die 5 in 2025 ist die Zahl, die dem neuen Jahr ihre neue Qualität gibt, die Initialzündung. Mit ihr verändert sich auch das Geschenk von 6 (202+4) zu 7 (202+5) und die Bestimmung von 8 (2+0+2+4) zu 9 (2+0+2+5).

  • Die 3 prägenden Zahlen für das ganze Jahr 2025 sind also 5, 7 und 9.
  • Diese Zahlen bringen 5 Elemente, 7 Chakras und 9 Schätze ins Spiel.
  • 9 repräsentiert das primäre Männliche: wild, unberechenbar, penetrierend.
  • 7 repräsentiert das sekundär Männliche: visuell, strategisch, beschützend.
  • 5 ist Synthese von allen männlichen und weiblichen Anteilen.

Das Geschenk der 7

Die Zahl 7 regiert alles Visuelle in unserem Leben.

Einen Teil sehen wir, einen Teil messen wir, der Rest ist unermesslich. Der für das menschliche Auge sichtbare Bereich der 7 Regenbogenfarben beträgt weniger als 1 %. Wir sind also praktisch blind; geblendet von der Oberflächlichkeit der Dinge.

  • - Was wir sehen ist nichts im Vergleich zu dem, was wir nicht sehen.
  • - Was wir sehen ist Vergänglichkeit & Vergangenheit.
  • - Was wir sehen, ist Ansichtssache.
  • - Was wir sehen, ist gebrochenes Licht, nicht das Licht selbst.
  • - Was wir sehen ist wie wir sehen.
  • - Was wir sehen ist, was wir sehen wollen.
  • - Was wir sehen, ist trügerisch (optische Täuschung).

Wir verstehen viel durch unser Sehen. Unser Forschergeist untersucht rastlos nichts als die Vergangenheit. Wir wollen sehen, was wir nicht wissen. Und gleichzeitig wollen wir nicht sehen, was wir wissen. "Ich weiß, aber ich will nicht wissen, dass ich es weiß." Es ist bequem "ich weiß nicht" weiter zu spielen, doch dieses Spiel bringt mich nicht weiter.
 
Inzwischen weiß ich, dass ich nichts weiß.
Doch weiß ich nicht, was ich nicht weiß.
Ich versuche zu wissen, was ich glaube, wissen zu müssen.
Und dabei vergesse ich, was ich schon weiß.


7 Sichten auf die Welt

Vorsicht:
Übertriebene Vorsicht wird zum sicheren Verließ mit Gitterstäben aus vorgestellten Ängsten. Mangelnde Vorsicht kann dich in ernsthafte Gefahr bringen. Finde die Balance. Im wörtlichen Sinne- vor-sehen: sehen, was gerade vor mir ist. Der Vorsehung vorsichtig ins Auge sehen.

Nachsicht:
Anderen ihre Fehler nachsehen, sie nicht richten. Nachsicht ist keine Nachricht, kein Gericht und keine Geschichte. Was auch geschieht, alles danach ist deine Sicht.
Paradox: Wer nachsichtig ist, wird nie das Nachsehen haben. Nachsicht ist eine Art Vorvergebung. Was immer passiert, es ist schon vergeben.
Vielleicht gibt es gar nichts zu vergeben.

Rücksicht:
Wenn ich zu viel Rücksicht auf andere nehme, berücksichtige ich mich selbst nicht. Ich schaue zu oft zurück und verliere mich selbst aus den Augen. Wenn ich zu wenig Rücksicht auf andere nehme, bin ich rücksichtslos. Ich schau nicht zurück, sondern vor allem nach dem, was mich vorwärts bringt. Rücksichtsvolles Verhalten respektiert andere und mich gleichermaßen.

Weitsicht:
Ich sehe nicht nur das Naheliegende. Ich schaue weiter über Tellerränder und Horizonte hinweg. Ich erkenne Ursachen und ihre möglichen Langzeitwirkungen. Wenn ich diese Gewohnheit weitere 7 Jahre betreibe, wo sehe ich mich dann?

Zuversicht:
Zuversicht ist Zukunftsvertrauen. Es gibt keinen Grund, nicht zuversichtlich zu sein. Zuversicht ist optimistisch. Sie erwartet stets das Beste und ist gleichzeitig bereit für das Schlimmste. Große Zuversicht ist Vorfreude und Vorfreude ist für viele die schönste (und auch längste) Freude.

Umsicht:
Umsichtig ist, wer um sich schaut und sich umschaut. Wer ein Auge für Details hat. Ein klares Bewusstsein und ein mitfühlendes Wesen.

Übersicht:
Du kannst die Übersicht über etwas haben, doch nie über alles.
7 Gründe für Unübersichtlichkeit:

  1. zu viele Informationen (Mega Information Syndrome)
  2. mangelnde Struktur
  3. inkonsistente (widersprüchliche, unbeständig) Darstellung
  4. fehlende Priorisierung und Relevanz
  5. unklare oder gar keine Kommunikation
  6. schlechte visuelle Gestaltung
  7. Komplexität, Verkomplizierung

 

*Vision, Supervision*
Wenn du eine Vision (7) hast, habe auch eine Supervision (9), etwas Höheres, woran dein visueller und visionärer Verstand sich ausrichtet. Frage dich: Welche Rolle spielst du in der Vision des Universums? Erinnere dich täglich, wer du wirklich bist.


Vergebung (7) ist ebenso ein Thema für dieses Jahr ganz besonders.


Nichts in der Schöpfung ist gegen dich, niemand, den du siehst, ist dein Feind. Es ist und bleibt am Ende eigene Feindseligkeit - wogegen auch immer du sie richten magst.


Das Geschenk der 7 lädt uns ein zu mehr Transparenz über unsere versteckten und offensichtlichen Absichten, Manipulationen und Agendas. Werde dir deiner Brille bewusst, die du trägst und wie sie deine Wahrnehmungen einfärben. Nutze jede Gelegenheit, nicht vorsätzlich oder aus Bequemlichkeit zu lügen. Sprich nicht, was du denkst; wähle, was du sprichst. Und dann handle entsprechend. Nutze deinen gesunden Menschenverstand. Kannst du die Stimme (5) der Vernunft (7) durch dein Herz sprechen lassen?
Bist du bereit, deine menschengemachte "Magie" der 7 zu opfern, um die wahre Magie der 9 kennenzulernen?

Die Bestimmung der 9: Entschleunigung

Die Bestimmung der 9: Entschleunigung
 
Die 9 ist die letzte Zahl. Mit ihr geht alles zu Ende. Beende das hoffnungslose Suchen nach irgendeinem Frieden. Beende die VErsuchung einer Hoffnung, die nur untätig darauf wartet, dass es irgendwie besser wird und gleichzeitig das Schlimmste befürchtet.
 
Die 9 als Bestimmung erinnert an das bekannte Lied "Dust in the Wind". Wir sind alle Sternenstaub im Wind der menschlichen Bestimmung. Und gleichzeitig können wir uns fragen, für was in diesem Jahr 2025 die Zeit gekommen ist, zu Staub zu werden.
 
Fühle, welche karmischen Strukturen unnötigen Druck in deinem Leben erzeugen und beende sie ein für alle Mal. Ohne Erklärung, ohne Diskussion, ohne Geschichte. Einfach so. Eine kollektive Erschöpfung unmenschlicher Mechanismen und mechanischer Unmenschlichkeiten. Beginne bei dir selbst und teile es mit der Gemeinschaft. Empfange Impulse in der Gemeinschaft und beende es in dir selbst.
 
Die Zahl 9 ist die langsamste aller Zahlen und fordert dich auf zu Entschleunigen. Dies kann schon dadurch erreicht werden, nicht noch mehr zu beschleunigen.
 
Wechsle doch von:
 
"ich muss nur noch schnell..." - in "Ich will..."
von "Ablenkung" - zu "Fokus"
von "Multitasking" - zu "wenn ich esse, esse ich, wenn ich schaffe, schaffe ich..."
von "ich würde/man sollte/ ich müsste/ ich könnte/ ich versuche - zu "Ich werde..."
von "ja aber" - zu "aber ja"
 
Play the game!
 
9 ist die höchste Zahl und repräsentiert somit das Höchste.. Ein oberstes Prinzip, ganz gleich wie wir es nennen. Einige Namen sind ... Dein Wille, Gott, Guru, Universum, höchstes Bewusstsein, Subtilkörper, Liebe, etc. Diene in einer Gemeinschaft, welche dein höchstes Prinzip, deine spirituelle Wirbelsäule mit dir teilt. Wenn es keine klare vertikale Ausrichtung (1/9) gibt, worum kreist dann das Bewusstsein einer Gemeinschaft und wie werden letztlich richtungsweisende Entscheidungen getroffen?
9 ist Kriya, die endgültige Erschöpfung von Karma. 2025 ist ein Jahr, um Dinge zu Ende zu bringen, damit das Neue beginnen kann.
 
- Altlasten abwerfen
- verstaubte Träume sterben lassen
- graue Hoffnungen beerdigen
- lose Enden zusammenzuführen
- im Vielen das Eine finden
- Dinge erledigen und sich ihrer entledigen
- Verfeinerung statt Zerstreuung (mit einer Sache tiefer gehen)
 
9 ist Entspannung
Nimm dir jeden Tag 11 Minuten Zeit, um dich auf deinen Rücken zu legen, die Augen zu schließen und tief zu entspannen. 11 Minuten, nicht weniger, nicht mehr, jeden einzelnen Tag. Es braucht 11 Minuten, um mit dem 9. spirituellen Körper, dem Subtilkörper, in Kontakt zu sein und ganz bei dir selbst anzukommen.
Auch Kundalini Yoga kann dich da sehr unterstützen.
 
9 ist Nachhausekommen
Ins Zuhause deines wahren Selbst. Ziehe aus aus all den Herbergen, Pensionen und Hotels, in denen dein Bewusstsein noch eingecheckt ist. Sammle dich wieder. Dein ganzes Wesen im Herzen spüren. In bewusster Gemeinschaft unsere Essenz fühlen. Lesen, was zwischen den Zeilen des Offensichtlichen steht.
 
9 ist die Wirbelsäule
Sowohl physisch (die Nervenbahnen laufen durch die Wirbelsäule), psychisch (die Chakras sind entlang der Wirbelsäule angeordnet) als auch eine spirituelle (Ausrichtung). Halte deine Wirbelsäule (mit Kundalini Yoga) in perfekter Balance von stabil und flexibel.
 
Zusammenfassung:
 
5 Regeneration des Nervensystems
7 Reduzierung von mentalem Stress
9 tiefe Entspannung und innerer Frieden
 
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Ich bin Lydia, Life Coach und Kundalini Yoga Lehrerin.

Mit meinen Blog-Beträgen möchte ich Dich zu neuen Sichtweisen inspirieren. Ich möchte Dir zeigen, wie Du mit den Zahlen, mit Kundalini Yoga und Meditationen Dein Bewusstsein erweitern kannst.

Schreib mir, wenn Du Fragen hast.

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